Rheumaorthopädie

Rheuma ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der das Immunsystem nicht als Freund, sondern als Schädiger des Körpers wirkt.

Sie betrifft Gelenke, Wirbelsäule und Weichteile. Bleibt sie länger unbehandelt, kann es zu Deformationen kommen, teils heftige Schmerzen treten auf und die Beweglichkeit wird immer weiter eingeschränkt. Am Ende können die Gelenke ihre Funktionsfähigkeit komplett einbüßen. Die Erkrankung setzt meist in den Füßen und Händen ein.  Anzeichen sind etwa warme Finger- und Zehenglieder, Schwellungen und Morgensteifigkeit. Auch bei Rheuma ist eine früh einsetzende Behandlung entscheidend.

Zur Diagnostik dienen neben einem ausführlichen Anamnese-Gespräch und der körperlichen Untersuchung häufig auch bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT, CT), je nach Ausprägung der Symptome und Stadium der Erkrankung. In den meisten Fällen wird Rheuma konservativ mit Medikamenten behandelt. Doch auch eine Operation kann sinnvoll sein, etwa eine Synovektomie, bei der mit dem Häutchen aus der Gelenkkapsel der Entzündungsherd entfernt wird. Bevor wir jedoch zum Skalpell greifen, gehen wir sicher, dass keine konservative Maßnahme mehr wirksame Hilfe verspricht – schließlich praktizieren wir schonend-nachhaltige Medizin.