Durchgangsarztverfahren

Die gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland schreibt das Durchgangsarztverfahren vor. 

Im Falle eines Arbeits- oder Wegeunfalls (Weg zur und von der Arbeitsstelle) darf nur ein staatlich zugelassener Durchgangsarzt, auch einfach D-Arzt genannt, die Diagnose und Erstversorgung übernehmen. Ein Hausarzt dagegen muss den Patienten in so einem Fall – wenn also die gesetzliche Versicherung die Behandlungskosten übernimmt – an einen D-Arzt überweisen. Eine Krankenversicherungskarte bzw. ein Krankenschein ist beim Durchgangsarztverfahren nicht nötig. 

Wir sind für das Durchgangsarztverfahren zugelassen. Wenn Sie einen Unfall an der Arbeitsstelle oder auf dem Arbeitsweg erleiden, stehen wir Ihnen für eine kompetente und umfassende unfallchirurgische Erstversorgung zur Verfügung. Wir erheben die Diagnose, leiten gegebenenfalls erste Schritte selbst ein und überweisen Sie dann in der Regel an Ihren behandelnden Allgemeinmediziner oder einen Spezialisten weiter. Auch die Feststellung, ob es sich überhaupt um einen Arbeits- oder Wegeunfall handelt, gehört zu den D-Arzt-Aufgaben. Wir sind für Sie da, wenn es drauf ankommt. 

Sowohl Herr Dr. Eller als auch Herr Kellermann haben die Berechtigung der D-ärztlichen Versorgung und können im Rahmen eines Wege-, Arbeits- bzw. Schulunfalls die medizinische Betreuung, einhergehend mit einer ausführliche Berichtserstattung an die jeweilige Berufsgenossenschaft unserer Patienten übernehmen.